Stoller – eine Technologie mit Zukunft!

Welche Dünge- bzw. Spritzmittel jetzt zum Einsatz kommen sollten, ist für die meisten Bauern eine zentrale Frage dieser Tage.

Zeitig und präventiv die Felder und Plantagen zu bearbeiten kann dem einen oder anderen durchaus Kopfschmerzen bereiten. Welches Insektizid zeigt keine Resistenzerscheinungen bei Schädlingen? Welches Herbizid bekämpft verlässlich und preisgünstig eine möglichst große Bandbreite an Ungräsern und Unkräutern? Kann es zu unerwartetem Pilzbefall kommen? Der abiotische Stress wird dabei oft außer Acht gelassen, weil er zum einen schwer zu bekämpfen und zum anderen erst gar nicht zu verhindern wäre. Eine akute Bekämpfung nach Auftreten eines abiotischen Stressfaktors ist entweder nicht möglich oder nur durch aufwendige händische Nacharbeit kann das Schlimmste verhindert werden, wobei jedoch ohnehin enorme Ernteausfälle zu akzeptieren wären. Das ein unerwarteter abiotischer Stress auftritt, schwebt immer wie ein Damoklesschwert über dem Feld. Hagel, extreme Trockenheit, lang anhaltender Frost… was wird diese Saison wohl an abiotischen Überraschungen bereithalten, werden sich nicht nur Obst- und Weinbauern fragen?

Was tun, wenn Spritzschäden auftreten? Vor allem in der Steiermark treten immer wieder Schäden beim Ölkürbis durch unsachgemäßen Einsatz von Herbiziden auf.

Das sind durchaus berechtigte Sorgen, mit denen man sich aber auch beschäftigen muss. Keiner ist gefeit vor unerwarteten Problemen.

Die Firma Stoller USA hat sich schon vor 40 Jahren mit diesen Fragstellungen auseinandergesetzt und vor allem darauf gebaut, die pflanzeneigenen Abwehrkräfte dahingehend zu forcieren selbst aktiv zu werden, wenn Stress auftritt. Wobei es nicht darum geht der Pflanze von außen etwas Künstliches zuzuführen, sonder darum die pflanzeneneigene Kraft zur vollen Entfaltung zu bringen. Das Geheimnis sind die Wachstumsaktivatoren von Stoller. Sie induzieren und regen die pflanzeneigene Hormonproduktion an.

Die Regulation des Wachstums der höheren Pflanzen erfolgt durch die pflanzeneigenen Botenstoffe. Ähnlich den Hormonen des menschlichen Körpers werden sie auch bei Pflanzen in bestimmten Geweben in sehr geringen Konzentrationen (µmol) gebildet und zu ihrem Wirkungsort transportiert. Es sind somit organische Bestandteile, im Gegensatz zu mineralischen Nährstoffen.

Ob ein bestimmter Prozess ausgelöst, gefördert oder gehemmt wird, hängt allerdings nicht allein von der absoluten Konzentration der Botenstoffe in dem betreffenden Gewebe oder Organ ab, sondern auch vom Mengenverhältnis der verschiedenen Botenstoffe zueinander:

  • Auxine fördern das Wachstum junger Blätter, das Zellwachstum und regeln den Transport der Assimilate und stärken die Jungpflanzen besonders in kalt-trockenen Phasen. 
  • Cytokinine sind entscheidend für die Morphologie. Sie regeln die Proteinbiosynthese, Zellteilungsprozesse und stärken die Pflanze in der Bestockung und Verzweigung.
  • Gibbereline verzögern den Abbau des Chlorophylls und regulieren die Zellteilung und Zellverlängerung.
  • Ethylen behindert das Blattwachstum, fördert dafür die Blüten und Samen und den Transport von Zucker und Assimilaten zu den Speichergeweben.
  • Abscisinsäure (ABA) regelt den Alterungsprozess der Pflanze, führt zur Winterruhe und verhindert Knospenaustreiben im Winter. Es reguliert weiters die Aktivität der Schließzellen der Spaltöffnungen am Blatt, was in Trockenzeiten durch die Wasser-Einsparung von Bedeutung ist!


Diese fünf Phyto-Botenstoffe werden durch den Einsatz der Stoller-Produkte in kontrollierter Menge den Pflanzen zugeführt. Damit geht auch die konventionelle Landwirtschaft einen weiteren Schritt in Richtung naturnahes Wirtschaften, weil es den Boden schont.

Das Flagschiff der Stoller-Produktpalette stellt zweifelsohne BIOFORGE dar. BIOFORGE ist ein binärer Flüssigdünger, der als eine Quelle von Stickstoff und Kalium, sowie der Spurenelemente Kobalt und Molybdän, Anwendung findet.

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Thomas Kukovec, BSc. - Biologe in der Pflanzenschutzberatung
STAR AGRO – Analyse und Handels GmbH